Deutschland steht vor tiefgreifenden Änderungen im Gesundheitswesen. Angesichts steigender Beiträge und einer ungewissen Perspektive sehnen sich viele privat Versicherte zurück in das gesetzliche Kassensystem. Ihre Wünsche könnten erhört werden: Bereits in einigen Jahren könnte an die Stelle des Zwei-Klassen-Systems eine Art Einheitsversicherung treten.

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In Berlin ist längst Realität, was anderswo nur diskutiert wird – extremistischer Terror. In einem Berliner Bezirk drohen linksextreme Chaoten Anwohnern unverhohlen mit Rache, sollten sie sich gegen die kriminelle Willkür zur Wehr setzen. In einem Pamphlet ‚raten‘ Autonome den Anwohnern des Kiez‘ rund um die Rigaer Straße, „schnell den Wohnort zu wechseln“. Im Anhang des Schreibens werden bekannte Adressen des Hauseigentümers der „Liebig 14″ veröffentlicht. Der linke Terror muss den Vergleich zum Rechtsextremismus nicht scheuen … Berlin braucht endlich eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Kriminellen.

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Zu ihrem 60. Geburtstag möchte die BILD-Zeitung den Deutschen gern etwas schenken … sie verschenkt sich selbst. Am Samstag, 23. Juni, sollen alle Haushalte in Deutschland eine kostenlose Sonderausgabe der BILD erhalten. Dass sie sich damit vor allem selbst (reich) beschenkt ist wohl nur Nebensache. So soll eine ganzseitige Anzeige an diesem ganz besonderen Tag stolze 4 Millionen Euro kosten – selbstredend zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer; immerhin stolze 760.000 Euro. Mit Geld nicht aufwiegen lässt sich die über diese Aktion erzeugte mediale Aufmerksamkeit.
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Seit rund zwei Wochen tobt auf der Facebook-Seite der ING-DiBa ein unerbittlicher Kampf um den Verzehr von Fleisch. Und das nur, weil sich NBA-Spieler und ING-DiBa-Werbegesicht Dirk Nowitzki in dem aktuellen Spot der Bank eine Scheibe Wurst reichen lässt.

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Nikolaus Blome ist derzeit das freundliche Gesicht der BILD-Zeitung. Der stellvertretende Chefredakteur des Boulevardblatts macht sich dieser Tage bei öffentlichen Auftritten bewusst klein. Zuletzt saß er am Sonntagabend bei Günther Jauch. Nur allzu gern zeigt sich Blome gegenüber den Verfehlungen Wulffs generös großmütig – geschickt lenkt er den Blick auf den Skandal um Wulff. Dadurch fällt kaum ein Wort zu der Rolle der BILD-Zeitung in dieser aktuellen Debatte.

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Die großen Tage des Skandalfernsehens sind gezählt. Unterhaltungsformate verdrängen politische Magazine von deren angestammten Sendeplätzen. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten verlegen ihre Magazine in den späten Abend, wo sie nur noch wenige Zuschauer erreichen. Den Abend dominieren Seifenopern, Serien und Talk.
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Christian Wulff ist mein Bundespräsident. Noch vor rund einem Jahr hätte ich mich zu dieser Aussage nicht hinreißen lassen. Aus meiner Sicht wäre Joachim Gauck kraft seiner Erfahrung und Ausstrahlung der geeignetere Kandidat für dieses Amt gewesen. Dieser Auffassung bin ich auch heute noch. Aber ich habe Christian Wulff als Bundespräsident kennengelernt. Er hat sich meines Erachtens bislang keine größeren Verfehlungen geleistet. Er vertritt ein junges und modernes Deutschland. Er verleiht unserem Land im Ausland ein sympathisches Antlitz und gibt bisweilen auch innenpolitisch wichtige Impulse („Der Islam gehört zu Deutschland“).

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Mediation ist das Instrument, das immer dann Erfolg hat, wenn sich streitende Parteien auch anderweitig hätten einigen können. Wenn sie sich gemeinsam an einen Tisch gesetzt hätten. Miteinander gesprochen hätten. Im beidseitigen Bewusstsein, möglicherweise auch Zugeständnisse an die andere Seite machen zu müssen. Und das ohne teils überzogene Honorare an sogenannte Mediatoren zahlen zu müssen.
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Jeden Freitag quillen die Briefkästen über. Kostenlose Zeitungen, Prospekte und die Wurfzettel der örtlichen Lieferservice-Industrie verstopfen den Posteingang. Sie schlucken dabei mitunter gleichermaßen unerwünschte – aber möglicherweise berechtigte – Rechnungen. Doch das Problem unerwünschter Postwurfsendungen könnte sich bald in Wohlgefallen auflösen.
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